#30 – Von der schiefen Bahn abgekommen

So richtig ist nicht klar, ob das jetzt ein Lob für Peter Schmuhl und Frank Rosenbaum ist. Die Anfänge der Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG liegen im Bobsport und da ist es ja eigentlich erwünscht möglichst präzise auf der Bahn zu bleiben. Nach einer ziemlich wilden Anfangszeit und sicherlich aufregenden Wendeerfahrungen hat der Firmengründer Peter Schmuhl im thüringischen Liebschütz eine kleine aber sehr feine Faserverbundmanufaktur aufgebaut, die Kunden aller Größen und Branchen mit Faserverbundbauteilen ausstattet. Mit beiden haben wir darüber gesprochen, wie sich ein kleines Unternehmen im Markt behaupten kann und wie man weltweit die Kunden davon überzeugt, dass in Thüringen mehr geht als Bratwurst und Klöße. Über das Schwefeln der Klöße müssen wir aber nochmal reden 😉 .

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#29 – Churchills Erben

Was im ersten Moment eher nach der Reinkarnation einer der stilprägenden Bands der deutschen Dark-Wave- und Gothic-Bewegung klingt, entpuppt sich als eine informative und unterhaltsame Podcastepisode zur aktuellen Situation auf dem Composite-Markt.

Anlässlich der Veröffentlichung sowohl des AVK-Marktberichtes als auch des CFK-Marktberichtes des Composites United im Rahmen der JEC haben wir uns mit Dr. Elmar Witten und Michael Sauer verabredet. Gemeinsam haben wir die Markberichte durchgearbeitet und darüber gesprochen, was die Zahlen und Statistiken über die historische Entwicklung, die aktuelle Situation und vielleicht sogar die Zukunft des Composite-Marktes aussagen. Immer wieder sind wir dabei darüber gestolpert, dass die gefühlte Wahrheit in der Öffentlichkeit sich deutlich von der tatsächlichen Situation im Markt unterscheidet. Wenig überraschend sollte man sich daher bei wichtigen Entscheidungen eher von den Zahlen der Marktberichte als vom Bauchgefühl leiten lassen. Und am Ende gibt es noch zuhauf Veranstaltungshinweise…

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#28 – Stifte weg!!

Daran sollte man sich in jeder Physik-Klausur zum Thema Induktion erinnern, zumindest wenn man Rechtshänder ist und versucht die Lenz’sche Regel mit der Drei-Finger-Regel abzubilden. Mit Stift in der Hand handelt man sich da schnell einen Vorzeichenfehler ein.

Wir sind Markus Kaden von der msquare GmbH sehr dankbar, dass er uns spontan die Juli-Episode gerettet hat. Die wäre sonst einem größeren Termin-Schluckauf zum Opfer gefallen. Mit Markus haben wir über die von ihm mitgegründete msquare GmbH und die Faserverbundreparatur mit Hilfe von Induktionsheizungen gesprochen. Es entstand ein sehr launiges Gespräch, bei dem es um die physikalischen Grundlagen, die Herausforderungen einer Firmengründung und der Realität des Marktes geht. Und am Ende gibt es sogar noch eine Rezeptempfehlung 🙂 .

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#27 – Kühe und Moor

So oder so ähnlich hätte man den Inhalt unserer aktuellen Folge beschreiben können…Wenn, ja wenn Thomas nicht eingegriffen und unser Warm-up mit dem rüden Hinweis auf die Aufnahme unterbrochen hätte. Wir mussten also inhaltlich weiter.

Mit Dr. Robert Kupfer vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik haben wir über das Konzept des Neutralleichtbau gesprochen. Welche Ansätze werden dazu am ILK verfolgt? Worauf zielt der Begriff des Neutralleichtbaus ab? Welche Probleme stehen diesem Konzept aktuell noch im Weg? Diese und viele andere Fragen konnten wir mit Robert in einer sehr amüsanten Podcastrunde besprechen, die uns von klimarelevanten Mooren über den Großserienleichtbau, die Verknüpfung von Ökonomie, Ökologie und Soziologie sowie die JEC in Paris zurück zur Lebensdauer des einheimischen Fleckviehs führte. Garniert wird diese sehr stimmungsvolle Episode mit einer Vielzahl an Podcastempfehlungen, die – wie soll es anders sein – natürlich auch die Moore beinhalten.

P.S.: Diesmal war Kai der mit den Technikproblemen 🙁

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#26 – Messeschaden

Am Ende kam es Erstens anders und Zweitens als wir uns das gedacht haben. Die JEC hat inklusiver Vor- und Nachbereitung doch so gestresst, dass das mit dem Veröffentlichen vor der Messe nichts geworden ist. Dafür aber jetzt und umso länger 🙂

Wir haben uns diesmal mit Dr.-Ing. Christoph Irmler unterhalten. Christoph ist ein wahres Urgestein des sächsischen Leichtbaus und auch in seinem vorgeblichen Ruhestand noch aktiv. Mit ihm haben wir über seinen Werdegang und die wichtige Erkenntnis gesprochen, dass Leichtbau nicht immer was mit Masse zu tun haben muss. Durch Christophs beneidenswerten Erfahrungsschatz konnten wir in der aktuellen Episode einen Bogen von künstlichen Zähnen über die Toilettenfrage in Dresden bis hin zur technischen Bildung schlagen. Das klingt vielleicht etwas gewagt, hat aber riesigen Spaß gemacht.

P.S.: Irgendwie war bei der Aufnahme von Christophs Spur der Wurm drin. Das Knistern habe ich nicht völlig rausbekommen. Ich hoffe es stört nicht zu sehr.

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#25 – Glasfaseryoga

In dem Moment als unsere heutige Gästin Nicole Aegerter ihre ersten Arbeiten an den hybriden Bikomponentenfasern mit dem Wort Glasfaseryoga beschrieb, stand der Episodentitel fest. Gemeinsam mit ihrem Mitgründer Christoph Schneeberger hat sie uns in einer äußerst unterhaltsamen Aufnahme erklärt, was die von ihrem Start-Up Antefil Composite Tech entwickelte Technologie so besonders macht und warum sie zum Glück kein Yoga mit Fasern mehr machen muss. In einem sehr amüsanten Ritt durch die mikroskopische Welt der beschichteten Glasfasern suchen wir mit den beiden Gästen den Fließweg, diskutieren ob Spaghetti oder Canneloni sich eher zum Vergleich eignen und was Pasta al bonzo mit der Glasfaserschlichte zu tun hat. Am Ende bleiben so viele Themen offen…dass wir uns gleich in Paris verabredet haben.

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#24 – Knotenfrei

kommt niemand durch die Prüfung zum Sportbootführerschein. Knotenfrei waren bei der heutigen Aufnahmen auch weder die Internetleitungen noch die Stimme eines Gastes. Dabei ist Knotenfreiheit eine zwingende Anforderung wenn man thermoplastische Tapes im Flechten verarbeiten will und wenn man es kann, ist es eine gute Grundlage um ein Unternehmen zu gründen. In der aktuellen Folge erklären uns Dr. Christian Garthaus und Daniel Barfuss von der herone GmbH was man mit den geflochtenen Tapes dann alles machen kann. Schnell versteht man, warum die Technologie der herone GmbH erhebliches Potenzial bietet und welche Herausforderungen so eine Gründung dennoch mit sich bringt.

 

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#23 – Ich bin der Geist

…der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles was entsteht
Ist werth daß es zu Grunde geht;
Drum besser wär’s daß nichts entstünde.
So ist denn alles was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Und, erkannt? Genau der. Der Klassiker. Und wenn man zum “Faust” nur noch ein klitzekleines “s” dazugibt ist man schon ganz nah dran an unserem Gast dieser Episode. FAUSST ist das Akronym für ein neuartiges Verbindungselement, mit dessen Hilfe man Faserverbundbauteile einfach an metallische Strukturen anschweißen kann. Wir sprechen mit den Erfinder und Geist (🙄 Augen verdrehendes Gesicht-Emoji) hinter diesen Elementen, Dr. Lars Molter. Er erzählt uns, wie man als kleines norddeutsches Start-Up berühmt wird und wie die Entstehungsgeschichte des FAUSST-Systems war. Dazu sprechen wir auch etwas über die Herausforderungen, so ein neuartiges System in traditionsverbundene Märkten zu platzieren und warum es manchmal besser sein kann Bewährtes einfach beizubehalten.

P.S.: Wer hat beim Eingangszitat 80er-SynthPop-Vibes bekommen?

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#22 – Dabei sein ist alles

wird wieder das Motto der Olympischen Spiele im Februar sein. Gleiches kann man natürlich auch für den AVK-Innovationspreis sagen. Wir stellen deshalb heute die drei Drittplatzierten vor und besprechen die prämierten Projekte. Im Gespräch mit Niels Modler, Marc Fette, Kai Eggemann und Felix Dehmel stellen wir nicht nur fest, dass die Leichtbauwelt recht klein ist, sondern das jedes der Projekte auf seine Art herausfordernd ist und zu Recht einen Innovationspreis bekommen hat.

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#21 – Shanties in der Fertigung

Mit Jens Boelke von Owens Corning verbringen wir entspannte 90 Minuten und lassen uns im Detail erklären, was genau Pultrusion ist. Neben den grundlegenden Dingen diskutieren wir unter anderem wie die Pultrusion sich neue Märkte in der Windindustrie erschließen kann, wie man krumme Profile pultrudiert und warum es manchmal sinnvoll ist Fertigungsanlagen nicht immer nur größer werden zu lassen. Und was hat das mit Shanties zu tun, außer dass Jens in Norddeutschland zu Hause ist? Shanties werden traditionell vor allem bei der Arbeit am laufenden Gut auf Segelschiffen gesungen. Und nun versucht mal ein Tau zu schieben…

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